Laura und Sören

Darf ich vorstellen: Unsere Experten für Innovationsmanagement und Business Design

Seit Juni sind im Insurance Innovation Lab zwei weitere neue Mitarbeiter an Bord. Laura und Sören erweitern die Kompetenzen des Teams um die Bereiche Innovationsmanagement und Business Design – sie sorgen also dafür, dass Innovationen entwickelt und schließlich in Produkte umgesetzt werden, die den Kunden in den Mittelpunkt stellen. Welche Aufgaben beide genau im Lab übernehmen und was sie ansonsten so umtreibt, erzählen sie hier.

Laura

Laura

Laura

Alter: 31

Heimat: Bayern

Kompetenzen: Business Design, Design Thinking, User Experience Design, Business Model Innovation

 

Was hat dich dazu bewogen, beim Insurance Innovation Lab zu arbeiten?

Für mich ist die Versicherungswelt absolutes Neuland. Wie viele Millenials bin ich chronisch unterversichert und beschäftige mich privat nur äußerst ungern mit Versicherungsangelegenheiten. Ich bin oft unsicher, welche Produkte für mich sinnvoll sind und wo ich lieber alternative Vorsorgestrategien verfolge. Hinzu kommt, dass die Abwicklung von Versicherungsangelegenheiten extrem zeitintensiv und umständlich ist. Das muss aber heute nicht mehr so sein. Neue Technologien, wie zum Beispiel Künstliche Intelligenz und Blockchain, bieten der Versicherungsbranche viele spannende Möglichkeiten, neue Zielgruppen zu erschließen und kundenzentrische Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln. Und genau deshalb bin ich hier. Ich finde, das ist eine extrem spannende Herausforderung mit sehr viel Raum zur Gestaltung.

In welcher Position wirst du für das Lab tätig sein und was sind deine Aufgaben?

Als Business Designerin und Innovationsstrategin ist es meine Aufgabe, zusammen mit Versicherern Produkte zu entwickeln, die sowohl den Kundenbedürfnissen als auch den Bedürfnissen und Möglichkeiten der jeweiligen Institution entsprechen. Dabei liegt die Herausforderung darin, eine Balance herzustellen zwischen den zum Teil gegensätzlichen Interessen der verschiedenen Stakeholder. Dazu ist es nötig die Motivationen, Interessen und Bedürfnisse aller Parteien genau zu verstehen, Zusammenhänge abzuleiten, diese zu priorisieren und zu quantifizieren, um sie dann zu einer neuen Lösung zusammenzusetzen.

Was ist dir besonders wichtig?

Ich muss mich mit meinem Job und meinen Kollegen identifizieren können. Sonst macht das alles keinen Spaß.

Mit wem hättest du gerne als Kind getauscht?

Mit Pippi Langstrumpf – sie ist stark, lustig, kreativ und klug. Außerdem finde ich ihren Lebensentwurf sehr ansprechend. Mit einem Affen und einem Pferd lebt sie in der schönen Villa Kunterbunt. Ihre Freunde wohnen direkt nebenan. So würde ich auch heute noch gerne leben wollen…

 

Sören

Sören

Sören

Alter: 38

Heimat: Die Welt

Kompetenzen: Advanced Development Methods, Experience Engineering, Design-zentrierte Entwicklungsmethoden für Produkte und Geschäftsmodelle

 

Wo liegen deine Arbeitsschwerpunkte beim Insurance Innovation Lab?

Meine Hauptaufgabe besteht unter anderem darin, die Werkstattwochen zu konzipieren und umzusetzen. Dieses Veranstaltungsformat ist Teil der kooperativen Forschung im Insurance Innovation Lab und ein hervorragendes Instrument, um die Interaktion und den Austausch zwischen allen beteiligten Akteuren, also Versicherern, Start-ups und den Versicherungsforen Leipzig zu fördern. Diese „Stakeholder-Relations“ werde ich nachhaltig vorantreiben und damit die Möglichkeiten zur Entwicklung von nutzerzentrierten, digitalen Produkten von morgen intensivieren und ausbauen.

Als „Fachfremder“ habe ich weiterhin eine ganz eigene Sichtweise zu den im Team bearbeiteten Themen. Die vorhandenen Kompetenzen ermöglichen es uns, Herausforderungen aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und ganzheitlich anzugehen. Somit wird meine ingenieurwissenschaftliche Prägung auch eine vermittelnde Rolle zwischen Technologie und Versicherungsaspekten einnehmen.

Ein weiterer Schwerpunkt meiner Arbeit im Insurance Innovation Lab wird das Innovationsmanagement sein – das heißt das Initiieren der Umwandlung von Ideen in marktreife Innovationsprodukte.

Wenn du an Innovation in der Versicherungsbranche denkst, was ist dein erster Gedanke?

Freiheit – genauer gesagt die Freiheit entscheiden zu können, wann und wo ich eine Versicherung abschließe, welche Konditionen zu diesem Zeitpunkt relevant für mich sind und diese, wenn nötig, jederzeit modifizieren zu können. Ein Versicherungsprodukt oder -service ist meiner Meinung nach dann innovativ, wenn es sich generativ, assistierend und intelligent verhält.

Besonders erstrebenswert erscheint mir hierbei der Anspruch von Microsoft bei der Einführung von Windows 10 und Cortana. Übertragen auf die Versicherungswirtschaft bedeutet das für mich das Vorhandensein EINER Rahmenversicherung, an die sich Policen für unterschiedliche Aspekte andocken, die mitwachsen und sich wieder lösen. Ein solches Produkt – zugegebenermaßen aktuell nur eine Vision – würde mich als Konsument ein Leben lang begleiten, sich mitentwickeln und an meine aktuellen Lebensphasen und Bedürfnisse anpassen. Kurzum: Es wäre ein gern gesehener Begleiter und gäbe mir als Konsument schließlich die Freiheit, mich in der schnelllebigen Welt absolut sorgenfrei bewegen zu können.

Was spornt dich an?

Neue Schritte zu gehen und die Zukunft mitzugestalten. Neues gemeinsam zu entdecken und auszuprobieren.

Welches ist dein größter Traum?

Per aspera ad astra – Mit Perry Rhodan zu den Sternen fliegen … ok, auch ohne Perry, dann aber wenigstens schneller als das Licht.

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