Logo Inspirient

Start-up Interview: 3 Fragen an Grigori Gajdukow von Inspirient

Das Berliner Start-up Inspirient ermöglicht es Unternehmen, ihre Daten schnell auswerten und verstehen zu können – dank automatisierter Datenanalyse. Die Analysesoftware nimmt Analysten und Beratern die Suche nach Trends und Korrelationen ab, da sie automatisch erkannt und priorisiert werden. Grigori Gajdukow, Head of Customer Experience bei Inspirient, erzählt uns im Interview warum eine solche Automatisierung von Geschäftsprozessen notwendig ist, um sich von Wettbewerbern abzugrenzen und wie Abläufe im Unternehmen dadurch beschleunigt werden.

Grigori Gajdukow, Head of Customer Experience bei Inspirient (Bild: Inspirient)

Grigori Gajdukow, Head of Customer Experience bei Inspirient (Bild: Joana Hecker)

Wie ist die Idee für Inspirient entstanden?

Um wichtige Erkenntnisse aus vielfältigen Geschäftsdaten zu gewinnen, müssen Unternehmen oft hohen Aufwand betreiben und zahlreiche Spezialisten engagieren. Die beiden Gründer von Inspirient, Dr. Georg Wittenburg und Dr. Guillaume Aimetti (beide promovierte Informatiker), haben dies während ihrer Zeit als Unternehmensberater bei der Boston Consulting Group beziehungsweise bei Deloitte täglich erlebt. So wurde die Idee für Inspirient geboren – mit ihrem Start-up konnten sie zeigen, dass es auch anders geht: Durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) lässt sich der Analyseprozess erheblich beschleunigen und auch neue Erkenntnisse aus Daten gewinnen, die Menschen vielleicht übersehen hätten.

Welche Voraussetzungen müssen in einem Unternehmen geschaffen werden, wenn Prozesse zukünftig automatisiert ablaufen sollen?

Prozessautomatisierung bedeutet nichts anderes als eine durchdachte und vorausschauende Arbeitsteilung zwischen Mensch und Maschine. Es ist heutzutage beispielsweise klar, dass die Routenfindung für einen PKW oder LKW besser durch einen digitalen Assistenten als durch einen Beifahrer erfolgt. Der Computer kann dieses Problem schlicht besser lösen als Menschen. Analog müssen sich Unternehmen fragen, bei welchen Geschäftstätigkeiten von Algorithmen bessere Ergebnisse als von Menschen zu erwarten sind. Bei Inspirient meinen wir, dass – dank Künstlicher Intelligenz – dies zum Beispiel auf die Datenauswertung und das Berichtswesen zutrifft.

Man sagt ja so schön: „Die Konkurrenz schläft nicht.“ Unternehmen, die in der Automatisierung von Geschäftsprozessen für sich einen Vorteil gegenüber ihren Wettbewerbern erkennen, machen alles richtig. Würden Sie diese Aussage unterstreichen und wenn ja, warum?

Die Aussage ist definitiv zu unterstreichen: Nur, wenn Unternehmen den Einsatz von Mensch und Maschine sinnvoll kombinieren, können sie im Wettbewerb bestehen. Neben Effizienz sind hier auch ganz klar Qualitätsgründe anzuführen, vom Kundendienst bis hin zur Preisgestaltung. Konkret heißt das im Fall von Datenanalysen: Die KI die aufwendige Analysearbeit machen lassen, als Mensch über die Ergebnisse nachdenken und dem System Feedback geben, sodass es immer besser wird.

 

Über Inspirient

Inspirient baut und vermarktet eine Künstliche Intelligenz (KI) zur vollautomatischen Analyse von Geschäftsdaten. Wir helfen damit Unternehmen, effizient neue Erkenntnisse aus ihren Daten zu gewinnen.

Mehr Informationen unter www.inspirient.com

Comments are closed.